Archäologische Entdeckung der Basilika des Vitruv: An der italienischen Adriaküste, im heutigen Stadtgebiet von Fano, führte ein eigentlich unspektakuläres Bauvorhaben zur archäologischen Entdeckung der Basilika des Vitruv. Bevor auf einem innerstädtischen Gelände ein Parkplatz errichtet werden sollte, wurde der Boden routinemäßig untersucht. Dabei kamen unerwartet Überreste antiker Bausubstanz zum Vorschein. Zwischen modernen Häusern legten Archäologen mehrere massive Sockel frei, die einst Marmorsäulen getragen hatten. Schnell entstand der Verdacht, dass es sich um ein bedeutendes Bauwerk aus der Römerzeit handeln könnte.

Legio XII Gemina: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 10. Januar 2026, 16:47 Uhr

Die Legio XII Gemina (lateinisch geminus „doppelt“) war eine Legion der römischen Armee, die durch Kaiser Tiberius 24 n. Chr. ausgehoben wurde. Diese Legion ist geschichtlich mit ihrer Bezeichnung und ihrer Existenz umstritten.

Name

Die Legio XII Gemina war eine Zusammenstellung aus zwei Legionen, sozusagen eine Doppellegion,[1] außerdem war sie eine Epitheton (griechisch „Hinzufügung“) zur 10. Legion aus Spanien.

Geschichte

15 Jahre nach der Varusschlacht wollte Tiberius nun die Grenze zum freien Germanien sichern. Die Legio Gemina war von Anfang an für die Überwachung der Grenze zwischen den römischen Provinzen Raetia und Germania superior geplant, insbesondere zur Sicherung des Limes. Dort war sie 50 Jahre lang stationiert und verteidigte die Grenze erfolgreich gegen die Angriffe der Germanen.

Kaiser Vespasian verlegte die Legion 74 n. Chr. dann weiter nach Süden in die Provinz Pannonien, wo sie bis zu ihrer Auflösung in der Spätantike verblieb. Pannonien wurde 433 n. Chr. an Attila abgetreten. Der genaue Zeitpunkt der Auflösung ist nicht bekannt.

Literatur

  • Christopher Scarre: Historical Atlas of Ancient Rome. Ausgabe 1999. Penguin Books, ISBN 0-14-051329-9.

Fußnoten