Der Mensch kehrt nach mehr als einem halben Jahrhundert zum Mond zurück: Verfolge die aktuelle Flugbahn der Artemis-II-Mission auf dem Weg zum Mond im „Livestream der NASA“. Das Orion-Raumschiff verfügt über Außenkameras am Rumpf. Siehe zur Artemis-II-Mission neueste Nachrichten auf der Website der Tagesschau. (NASA-Livestream) (Informatives Video)

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Wikiscientiae.org | Wissenschaft, Forschung und Lehre – freie und offene Bildung für alle Menschen
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* Die [[Wikimania:2026:Wikimania|'''Wikimania 2026''']], die 21. Wikimedia-Konferenz, findet vom 21. bis 25. Juli 2026 in Paris (Frankreich) statt. Die Veranstaltung wird sowohl vor Ort als auch online angeboten, sodass Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus aller Welt teilnehmen können. Ein besonderer Programmpunkt ist die Feier des 25-jährigen Jubiläums der ersten Wikipedien, die die Pionierarbeit der Wikimedia-Bewegung würdigt.
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* Das [[v:en:WikiJournal of Science|'''WikiJournal of Science''']] ist eine offen zugängliche Fachzeitschrift in englischer Sprache, die ohne Publikationsgebühren arbeitet und eng mit Wikipedia verknüpft ist. Sie widmet sich wissenschaftlichen Themen in ihrem umfassendsten Sinn und gehört zur übergeordneten WikiJournal-Publikationsgruppe. Ziel der Zeitschrift ist es, Beiträge einem wissenschaftlichen Begutachtungsverfahren zu unterziehen, um verlässliche und zitierfähige Fassungen zu erstellen, deren Inhalte auch Wikipedia und weiteren Projekten der Wikimedia Foundation zugutekommen können.
* Das [[wv:en:WikiJournal of Science|'''WikiJournal of Science''']] ist eine offen zugängliche Fachzeitschrift in englischer Sprache, die ohne Publikationsgebühren arbeitet und eng mit Wikipedia verknüpft ist. Sie widmet sich wissenschaftlichen Themen in ihrem umfassendsten Sinn und gehört zur übergeordneten WikiJournal-Publikationsgruppe. Ziel der Zeitschrift ist es, Beiträge einem wissenschaftlichen Begutachtungsverfahren zu unterziehen, um verlässliche und zitierfähige Fassungen zu erstellen, deren Inhalte auch Wikipedia und weiteren Projekten der Wikimedia Foundation zugutekommen können.


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* [https://blog.wikimedia.de/2025/10/23/wie-ki-den-zugang-zu-wissen-veraendert/ '''Wie KI den Zugang zu Wissen verändert – und warum Wikipedia unersetzlich bleibt''']: Immer mehr Menschen nutzen KI-Chatbots und Suchmaschinen, die Antworten direkt anzeigen, statt Wikipedia zu besuchen. Dadurch sind die Seitenaufrufe von Menschen um etwa acht Prozent gesunken. Vor allem jüngere Nutzer informieren sich lieber über Plattformen wie YouTube, TikTok oder Instagram. Gleichzeitig greifen immer mehr Bots und Crawler automatisch auf Wikipedia zu, um Daten für KI-Modelle zu sammeln. Das belastet die Server stark und gefährdet die Stabilität der Plattform. Die Wikimedia Foundation beobachtet diese Zugriffe genau und blockiert bei Bedarf verdächtige Bots. Um die Sichtbarkeit der Wikipedia zu sichern, entwickelt Wikimedia neue Projekte, die vor allem jüngere Menschen ansprechen sollen. Dazu gehören neue Teams und technische Innovationen wie die Wikidata-Vektordatenbank, die auch kleineren Entwicklergruppen hilft. Trotz aller KI-Entwicklungen bleibt Wikipedia selbst die verlässlichste Quelle, weil ihre Inhalte überprüfbar und nachvollziehbar sind. Wer sicher gehen will, sollte also weiterhin direkt dort nach Wissen suchen.
* [https://blog.wikimedia.de/2025/10/23/wie-ki-den-zugang-zu-wissen-veraendert/ '''Wie KI den Zugang zu Wissen verändert – und warum Wikipedia unersetzlich bleibt''']: Immer mehr Menschen nutzen KI-Chatbots und Suchmaschinen, die Antworten direkt anzeigen, statt Wikipedia zu besuchen. Dadurch sind die Seitenaufrufe von Menschen um etwa acht Prozent gesunken. Vor allem jüngere Nutzer informieren sich lieber über Plattformen wie YouTube, TikTok oder Instagram. Gleichzeitig greifen immer mehr Bots und Crawler automatisch auf Wikipedia zu, um Daten für KI-Modelle zu sammeln. Das belastet die Server stark und gefährdet die Stabilität der Plattform. Die Wikimedia Foundation beobachtet diese Zugriffe genau und blockiert bei Bedarf verdächtige Bots. Um die Sichtbarkeit der Wikipedia zu sichern, entwickelt Wikimedia neue Projekte, die vor allem jüngere Menschen ansprechen sollen. Dazu gehören neue Teams und technische Innovationen wie die Wikidata-Vektordatenbank, die auch kleineren Entwicklergruppen hilft. Trotz aller KI-Entwicklungen bleibt Wikipedia selbst die verlässlichste Quelle, weil ihre Inhalte überprüfbar und nachvollziehbar sind. Wer sicher gehen will, sollte also weiterhin direkt dort nach Wissen suchen.


[[File:Abstract Wikipedia and wiki of functions.webm|thumb|200px|Eine visuelle Erklärung des Projekts Abstract Wikipedia und von Wikifunctions.]]
[[Datei:Abstract Wikipedia and wiki of functions.webm|thumb|200px|Eine visuelle Erklärung des Projekts Abstract Wikipedia und von Wikifunctions.]]
* Das Projekt [[m:Abstract Wikipedia|'''Abstract Wikipedia''']] ist ein langfristiges Vorhaben der Wikimedia-Bewegung. Ziel ist es, mithilfe von Wikifunctions – einer Bibliothek von Funktionen – und Daten aus Wikidata die Erstellung sprachunabhängiger Wikipedia-Artikel zu ermöglichen. Diese Artikel sollen in jeder unterstützten Sprache automatisch generiert und anschließend in allen Wikipedia-Ausgaben genutzt werden können. Dadurch könnten vor allem kleine und mittelgroße Wikipedias ihre Artikelanzahl deutlich erhöhen und Wissen aus unterschiedlichen Kulturen einem weltweiten Publikum zugänglich machen. Da sich der vorläufige Name „Abstract Wikipedia“ als missverständlich erwiesen hat – viele assoziieren ihn mit abstrakter Kunst, Informatik oder wissenschaftlichen Zusammenfassungen –, soll nun ein [[m:Abstract Wikipedia/Abstract Wikipedia naming contest|'''Namenswettbewerb''']] stattfinden. Ziel des Wettbewerbs ist es, einen klareren und passenderen Namen für das neue Wikimedia-Projekt zu finden, bevor es offiziell startet. Du kannst dich mit deiner Stimme daran beteiligen.
* Das Projekt [[wm:Abstract Wikipedia|'''Abstract Wikipedia''']] ist ein langfristiges Vorhaben der Wikimedia-Bewegung. Ziel ist es, mithilfe von Wikifunctions – einer Bibliothek von Funktionen – und Daten aus Wikidata die Erstellung sprachunabhängiger Wikipedia-Artikel zu ermöglichen. Diese Artikel sollen in jeder unterstützten Sprache automatisch generiert und anschließend in allen Wikipedia-Ausgaben genutzt werden können. Dadurch könnten vor allem kleine und mittelgroße Wikipedias ihre Artikelanzahl deutlich erhöhen und Wissen aus unterschiedlichen Kulturen einem weltweiten Publikum zugänglich machen. Da sich der vorläufige Name „Abstract Wikipedia“ als missverständlich erwiesen hat – viele assoziieren ihn mit abstrakter Kunst, Informatik oder wissenschaftlichen Zusammenfassungen –, soll nun ein [[wm:Abstract Wikipedia/Abstract Wikipedia naming contest|'''Namenswettbewerb''']] stattfinden. Ziel des Wettbewerbs ist es, einen klareren und passenderen Namen für das neue Wikimedia-Projekt zu finden, bevor es offiziell startet. Du kannst dich mit deiner Stimme daran beteiligen.


[[File:Grand Egyptian Museum Logo fixed.jpg|thumb|150px|Logo des Museums]]
[[File:Grand Egyptian Museum Logo fixed.jpg|thumb|150px|Logo des Museums]]

Version vom 20. März 2026, 11:52 Uhr

Willkommen bei Wikiscientiae.org (ehemals Wikiscience)

Wikiscientiae.org (Wikimedia-Projektvorschlag: Wikiscience; weitere TLD: freieswissen.org) ist ein freies, offenes und gemeinnütziges Wikiprojekt, das einen zentralen Raum für kollaborative Wissenschaft, Forschung und Lehre im Internet bietet. Es ist aus der deutschsprachigen Wikiversity hervorgegangen – einem Schwesterprojekt der Wikipedia. Ziel ist es, wissenschaftliche Forschung für alle Menschen frei zugänglich, nachvollziehbar und überprüfbar zu machen. Das Projekt richtet sich an alle wissenschaftlich Interessierten und ermöglicht Nutzenden, aktiv an der Erstellung, Veröffentlichung und Diskussion wissenschaftlicher Inhalte teilzunehmen (s. u. Citizen Science).

Mit 2.110 Seiten fördert Wikiscientiae.org kollaborative Forschung, den Austausch zwischen Fachbereichen, verständliche wissenschaftliche Inhalte sowie Transparenz und Nachprüfbarkeit von Forschungsergebnissen. Es dient als Plattform für Primärforschung und Originalpublikationen, die in Wikimedia-Projekten der Wikimedia Foundation nicht erlaubt sind, und integriert Schnittstellen zu Wikipedia, Wikiversity, Wikisource, Wikimedia Commons und Wikidata.

Die Qualität der Inhalte wird durch ein offenes Peer-Review-System, überprüfbare Quellen und wissenschaftliche Standards sichergestellt. Alle Beiträge stehen unter freien Lizenzen, vorzugsweise Creative Commons. Das Projekt ist ein zentraler Bestandteil der globalen Open-Science-Bewegung und fördert freie, transparente und gemeinschaftliche Forschung getreu dem projektinternen Motto:

Wissenschaft, Forschung und Lehre – freie und offene Bildung für alle Menschen.“

Kollaborative Wissenschaft

Aristoteles (384–322 v. Chr.), ein antiker griechischer Philosoph und Wegbereiter der wissenschaftlichen Methode

In Wikiscientiae.org ist die Durchführung wissenschaftlicher Primärforschung (Originalforschung) ausdrücklich zulässig, sofern sie den anerkannten wissenschaftlichen Standards entspricht und auf methodisch nachvollziehbarer sowie ethisch einwandfreier Grundlage beruht. Forschende, die sich ernsthaft und systematisch mit wissenschaftlichen Fragestellungen auseinandersetzen, werden ermutigt, ihre Projekte in der Plattformumgebung zu entwickeln, zu dokumentieren und zu veröffentlichen. Darüber hinaus bietet Wikiscientiae.org eine geeignete Struktur für die Durchführung formaler Begutachtungsverfahren (Peer Reviews).

Es wird empfohlen, Projekte der Primärforschung eindeutig zu kennzeichnen, um ihre Auffindbarkeit und wissenschaftliche Einordnung zu erleichtern. Alle in Wikiscientiae.org tätigen Personen sind verpflichtet, die Grundsätze guter wissenschaftlicher Praxis einzuhalten. Autorinnen und Autoren von Primärforschung sollen ihre Arbeiten einer kritischen Überprüfung durch andere Forschende unterziehen und erhaltene fachliche Rückmeldungen aktiv berücksichtigen. Zugleich wird die Gemeinschaft dazu angehalten, sich gegenseitig konstruktives und qualitätssicherndes Feedback zu geben. Methoden, Ergebnisse und Bewertungen, die im Rahmen der Primärforschung entstehen, werden dauerhaft dokumentiert und archiviert.

Im Gegensatz zu den Wikimedia-Projekten, die keine Primärforschung zulassen, ist in Wikiscientiae.org gemeinschaftliche Primärforschung nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht. Das Projekt versteht sich als offenes wissenschaftliches Umfeld, das die Möglichkeiten kollaborativer Forschung im digitalen Raum systematisch erprobt und weiterentwickelt.

In Wikiscientiae.org muss jede Form der Primärforschung wissenschaftlich fundiert sein. Begutachtungen durch qualifizierte Fachpersonen gelten als zentraler Mechanismus zur Sicherstellung von Qualität, Nachvollziehbarkeit und wissenschaftlicher Integrität. Auch kritische Analysen bestehender Forschungsliteratur können neue wissenschaftliche Erkenntnisse generieren; sofern sie neuartige Schlussfolgerungen enthalten, unterliegen sie ebenfalls einem Peer-Review-Verfahren.

Es wird erwogen, wissenschaftliche Forschungsarbeiten gemeinschaftlich zu verfassen. Konkret bedeutet dies, dass zum Beispiel die eigene in Wikiscientiae.org veröffentlichte wissenschaftliche Arbeit von anderen Nutzenden erweitert werden kann – ähnlich wie Artikel in der Wikipedia. Dabei sollte der grundlegende Aufbau der Forschungsarbeit unverändert bleiben, während inhaltliche Ergänzungen ausdrücklich erwünscht sind. Von diesem Verfahren wird erhofft, dass durch die Nutzung von Kollektivintelligenz neue wissenschaftliche Ideen entstehen und erfolgreich in die Praxis umgesetzt werden könnten.

Neben Primärforschung sind in Wikiscientiae.org auch andere Formen wissenschaftlicher Arbeit ausdrücklich willkommen. Dazu zählen beispielsweise wissenschaftliche Artikel in Form von Wissenschaftsjournalismus, Aufsätze, Essays oder ähnliche Formate. Ziel ist es, eine möglichst vielfältige, kreative und gut dokumentierte wissenschaftliche Auseinandersetzung zu fördern.

Die Plattform unterscheidet verschiedene Formen der Begutachtung. Eine erste, informelle Form entsteht durch die offene Beteiligung der Gemeinschaft, deren Aussagekraft jedoch begrenzt sein kann. Formale interne Reviews werden von anerkannten Mitgliedern der wissenschaftlichen Gemeinschaft durchgeführt und folgen einem festgelegten Verfahren. Die Ergebnisse dieser Begutachtungen werden dauerhaft mit dem jeweiligen Forschungsprojekt verknüpft und bilden eine qualifizierte Bewertung der Arbeit.

Deine Mitarbeit fördert freie und offene Wissenschaft

Citizen Science im Bridger-Teton National Forest
Wikiscientiae.org lädt dich ein, aktiv an freier Forschung mitzuwirken! Hier kannst du eigene wissenschaftliche Projekte starten, Daten erheben, Hypothesen prüfen und deine Ergebnisse offen veröffentlichen. Eröffne einen Forschungsraum in deiner Disziplin, arbeite mit anderen an neuen Ideen und beteilige dich am offenen Peer-Review-System, in dem alle Arbeiten transparent geprüft und verbessert werden. Deine Forschung steht unter freien Lizenzen und bleibt damit für alle zugänglich und nachnutzbar. Lade Datensätze hoch, verknüpfe sie mit Wikimedia-Projekten und diskutiere Methoden und Ergebnisse mit anderen Forschenden. Ob du studierst, professionell forschst oder dich einfach für Wissenschaft begeisterst – bei Wikiscientiae.org kannst du Wissen schaffen, teilen und die Zukunft der freien und offenen Wissenschaft mitgestalten.

Siehe auch:

So funktioniert deine Mitarbeit

Du musst nicht studiert haben, um hier mitarbeiten zu dürfen. Wenn du dich für ein wissenschaftliches Thema interessierst und dazu bereits ernsthafte Nachforschungen angestellt hast oder noch anstellst, kannst du deine Forschung hier dokumentieren und deine Ergebnisse veröffentlichen. Entscheidend ist die „Ernsthaftigkeit deiner Arbeit und die Nachvollziehbarkeit deiner Forschung“ für die Leserschaft. Es empfiehlt sich, zunächst offline einige Notizen oder erste Textentwürfe zu erstellen, bevor du hier eine Seite anlegst.

Wenn du dich entschieden hast, deine Forschungsarbeit hier unter den Bedingungen der Creative Commons-Lizenz CC-BY-SA 4.0 anzulegen, kannst du wie folgt vorgehen: Gib oben in der Suchzeile den Titel deiner Arbeit ein. Drücke anschließend die Eingabetaste und klicke danach auf „Erstellen“. Du musst deine Arbeit nicht sofort fertigstellen, sondern kannst sie Schritt für Schritt in Ruhe ausarbeiten. In deiner Arbeit kannst du durchaus wissenschaftliche Begriffe verwenden, solltest diese jedoch mit Verlinkungen oder zumindest mit Anmerkungen in den Fußnoten erklären, damit auch außenstehende Personen deine Arbeit verstehen können. Versuche außerdem, in einer relativ verständlichen deutschen Sprache zu schreiben. Wikiscientiae.org soll für alle verständlich sein.

Bitte beachte, dass hier sämtliche inhaltlichen Aussagen mit entsprechenden Quellen belegt werden; unbelegte Textpassagen müssen andernfalls entfernt werden. Bei der Primärforschung gestaltet sich die Belegpflicht jedoch etwas anders: Da es sich um eine Erstuntersuchung handelt, liegen logischerweise noch keine Referenzen vor, da das Forschungsfeld neu erschlossen wird. Dennoch sollte geprüft werden, ob in der wissenschaftlichen Literatur bereits vergleichbare Untersuchungen existieren.

Ganz unten auf deiner Seite solltest du zum Abschluss deine Arbeit mit der entsprechenden Hauptkategorie [[Kategorie:Wikiscientiae.org]] versehen.

Wenn du deine Entscheidung später ändern möchtest, obwohl du bereits eine Arbeit angelegt hast, besteht selbstverständlich die Möglichkeit, diese löschen zu lassen. Dieses Recht steht dir persönlich zu. In diesem Fall wende dich bitte an den Ansprechpartner von Wikiscientiae.org.

Bitte beachte auch:

Citizen Science

Citizen Science (dt. Bürgerwissenschaft) beschreibt die aktive Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an wissenschaftlicher Forschung. Dabei arbeiten interessierte Laien gemeinsam mit professionellen Wissenschaftlern an Forschungsprojekten. Sie können Daten sammeln, Beobachtungen dokumentieren, Messungen durchführen oder auch bei der Auswertung und Interpretation der Ergebnisse mitwirken. Der zentrale Gedanke von Citizen Science ist es, die Grenzen zwischen Wissenschaft und Gesellschaft aufzuheben und Forschung für alle zugänglich zu machen. Durch die Mitarbeit vieler Freiwilliger können große Datenmengen gesammelt werden, die für einzelne Forschungsteams allein kaum zu bewältigen wären. Gleichzeitig fördert Citizen Science das Verständnis für wissenschaftliche Methoden und stärkt das Vertrauen in Forschung und Wissenschaft.

Geisteswissenschaften

Die Geisteswissenschaften befassen sich mit der Erforschung kultureller, sprachlicher, historischer und philosophischer Ausdrucksformen des Menschen. Ihr Ziel ist es, das Denken, Handeln und Schaffen des Menschen zu verstehen und zu interpretieren. Im Gegensatz zu den Naturwissenschaften, die auf empirischer Messung und Wiederholbarkeit beruhen, verwenden Geisteswissenschaften hermeneutische und kritische Methoden, um Bedeutungen, Zusammenhänge und kulturelle Kontexte zu analysieren. Zu ihren zentralen Disziplinen zählen unter anderem Philosophie, Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft, Kunstgeschichte und Theologie. Die Geisteswissenschaften leisten damit einen wesentlichen Beitrag zum Verständnis der menschlichen Identität, der kulturellen Entwicklung und der ethischen Orientierung in der Gesellschaft.

Sozialwissenschaften

Die Sozialwissenschaften untersuchen das soziale Handeln, die Strukturen und Prozesse menschlichen Zusammenlebens. Ihr Ziel ist es, gesellschaftliche Phänomene systematisch zu beschreiben, zu erklären und zu verstehen. Dabei greifen sie auf empirische und theoretische Methoden zurück, um Zusammenhänge zwischen Individuen, Gruppen und Institutionen zu analysieren. Zu den zentralen Disziplinen zählen Soziologie, Politikwissenschaft, Wirtschaftswissenschaft, Ethnologie und Sozialpsychologie. Die Sozialwissenschaften leisten einen wichtigen Beitrag zum Verständnis gesellschaftlicher Dynamiken, sozialer Ungleichheit, kultureller Vielfalt und politischer Entscheidungsprozesse.

Naturwissenschaften

Die Naturwissenschaften befassen sich mit der Erforschung der natürlichen Welt und ihrer Gesetzmäßigkeiten. Diese Wissenschaften untersuchen physikalische, chemische, biologische und geologische Prozesse, um die Struktur, Entwicklung und Funktionsweise der Natur zu verstehen. Grundlage ihrer Arbeit sind Beobachtung, Experiment und mathematische Modellbildung, durch die überprüfbare und reproduzierbare Erkenntnisse gewonnen werden. Zu den zentralen Disziplinen zählen Physik, Chemie, Biologie, Astronomie und Geowissenschaften. Die Naturwissenschaften tragen wesentlich zum technischen Fortschritt und zum Verständnis der natürlichen Grundlagen des Lebens und des Universums bei.

Formalwissenschaften

Die Formalwissenschaften befassen sich mit abstrakten Strukturen, Systemen und Beziehungen, die unabhängig von konkreten Inhalten oder empirischen Beobachtungen untersucht werden. Ihr Ziel ist es, formale Regeln und logische Zusammenhänge zu analysieren und zu modellieren. Zentrale Methoden sind Deduktion und formale Beweisführung. Zu den wichtigsten Disziplinen zählen Mathematik, Logik, Informatik und Statistik. Die Formalwissenschaften bilden die theoretische Grundlage vieler anderer Wissenschaften, da sie Werkzeuge zur Beschreibung, Analyse und Vorhersage komplexer Systeme bereitstellen.

Ingenieurwissenschaften

Die Ingenieurwissenschaften befassen sich mit der Anwendung naturwissenschaftlicher, mathematischer und technischer Erkenntnisse zur Entwicklung, Konstruktion und Optimierung technischer Systeme, Prozesse und Produkte. Ihr Ziel ist es, praktische Lösungen für technische und gesellschaftliche Herausforderungen zu schaffen. Dabei verbinden sie theoretische Grundlagen mit experimentellen und computergestützten Methoden. Zu den zentralen Disziplinen zählen Maschinenbau, Elektrotechnik, Bauingenieurwesen, Verfahrenstechnik und Informatik. Die Ingenieurwissenschaften spielen eine Schlüsselrolle für technologischen Fortschritt, Innovation und nachhaltige Entwicklung.

Biowissenschaften

Die Biowissenschaften befassen sich mit der Erforschung von Lebewesen, ihren Strukturen, Funktionen, Entwicklungsprozessen und Wechselwirkungen mit der Umwelt. Ziel ist es, biologische Phänomene auf molekularer, zellulärer, organismischer und ökologischer Ebene zu verstehen. Zentrale Disziplinen sind Biologie, Medizin, Genetik, Mikrobiologie, Ökologie und Biochemie. Die Biowissenschaften tragen wesentlich zum Wissen über Gesundheit, Umwelt, Landwirtschaft und Biotechnologie bei.

Wirtschafts- und Rechtswissenschaften

Die Wirtschafts- und Rechtswissenschaften untersuchen die Regeln, Strukturen und Prozesse menschlichen Handelns in wirtschaftlichen und rechtlichen Zusammenhängen. Die Wirtschaftswissenschaften analysieren Produktion, Verteilung und Konsum von Gütern und Dienstleistungen, während die Rechtswissenschaften Normen, Gesetze und deren Anwendung in der Gesellschaft erforschen. Beide Disziplinen nutzen theoretische Modelle und empirische Methoden, um Entscheidungsprozesse, Institutionen und gesellschaftliche Ordnungen zu verstehen und zu gestalten. Sie leisten einen zentralen Beitrag zur Organisation, Stabilität und Entwicklung von Gesellschaften.

Interdisziplinäre Wissenschaften

Interdisziplinäre Wissenschaften verbinden Methoden, Konzepte und Erkenntnisse aus mehreren Fachbereichen, um komplexe Fragestellungen ganzheitlich zu untersuchen. Sie entstehen häufig an den Schnittstellen traditioneller Disziplinen, etwa zwischen Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften. Ziel ist es, Probleme zu lösen, die einzelne Fachrichtungen isoliert nicht vollständig erfassen können. Beispiele hierfür sind Umweltwissenschaften, Kognitionswissenschaften oder Biotechnologie. Interdisziplinäre Ansätze fördern Innovation, vernetzen Wissen und ermöglichen umfassendere Analysen gesellschaftlicher, technischer und ökologischer Herausforderungen.

Wissenschaftsforschung

Die Wissenschaftsforschung ist ein interdisziplinäres Forschungsfeld, das die Entstehung, Organisation, Methoden und Wirkung von Wissenschaft untersucht. Ziel ist es, die Strukturen, Prozesse und sozialen Dynamiken wissenschaftlicher Praxis systematisch zu analysieren. Sie integriert Ansätze aus der Wissenschaftsgeschichte, Wissenschaftssoziologie, Wissenschaftsphilosophie, Scientometrie und Wissenschaftsethik, um sowohl quantitative als auch qualitative Aspekte wissenschaftlicher Arbeit zu erfassen. Zentrale Themen sind unter anderem Laborpraktiken, Wissenschaftskommunikation, Interaktion zwischen Wissenschaft und Gesellschaft sowie die Politik und Organisation von Forschung. In modernen Kontexten spielt die Analyse von Netzwerken, Big Data und digitalen Forschungspraktiken eine zunehmende Rolle, um die Dynamik, Vernetzung und Innovationsprozesse innerhalb der globalen Wissenschaft zu verstehen.

Freies und Offenes Wissen

Freies und Offenes Wissen (engl. Free and Open Knowledge; lat. Scientia libera atque aperta) bezeichnet Informationen, Inhalte und Daten, die uneingeschränkt genutzt, verändert, geteilt und verbreitet werden dürfen. Der Begriff umfasst sowohl den freien Zugang zu Wissen als auch die Möglichkeit, dieses Wissen zu bearbeiten, weiterzugeben und in eigenen Projekten zu verwenden. Ziel ist es, Wissen für alle Menschen zugänglich und nutzbar zu machen, unabhängig von Herkunft, Bildung oder finanziellen Mitteln.

Wissenschaftliche Publikation

Eine wissenschaftliche Publikation ist ein Text, in dem Forscherinnen und Forscher ihre Ergebnisse, Theorien oder Beobachtungen vorstellen. Sie soll neues Wissen weitergeben und anderen ermöglichen, die Arbeit nachzuvollziehen oder zu überprüfen. Dabei wird genau beschrieben, wie die Untersuchung durchgeführt wurde und auf welche Daten oder Quellen sie sich stützt. Wissenschaftliche Publikationen sind sachlich geschrieben und enthalten keine persönlichen Meinungen. Außerdem wird immer auf frühere Forschung verwiesen, damit deutlich wird, wie die neue Arbeit in den bestehenden Wissensstand passt. Viele solcher Texte werden vor der Veröffentlichung von Fachleuten geprüft, um sicherzustellen, dass sie wissenschaftlichen Standards entsprechen. Solche Publikationen erscheinen meist in Fachzeitschriften, Büchern oder Berichten von wissenschaftlichen Konferenzen und sind wichtig, um Wissen zu teilen und weiterzuentwickeln.

Liste bekannter Wissenschaften

Nachfolgend findest du einen Link zur Übersicht der bekannten Wissenschaftsbereiche. Schau gerne, welcher Bereich dich interessiert und in welchem du dich einbringen möchtest:

Siehe auch:

Wikisyntax (MediaWiki)

In MediaWiki wird die sogenannte „Wikisyntax“ verwendet, um Inhalte zu erstellen, zu strukturieren und zu formatieren. Die Wikisyntax ist eine vereinfachte Auszeichnungssprache, die vom MediaWiki-System bereitgestellt wird. Sie ermöglicht es, Texte klar zu gliedern, Überschriften und Absätze zu gestalten, Listen zu erstellen, Verlinkungen zu setzen, Quellen anzugeben und Inhalte in Tabellen oder Vorlagen einzufügen. Anders als bei klassischen Programmiersprachen ist die Wikisyntax leicht erlernbar und auf das Schreiben von Inhalten fokussiert. Sie sorgt dafür, dass alle Beiträge einheitlich und übersichtlich erscheinen und dass Informationen leicht auffindbar und nachvollziehbar bleiben. Für MediaWiki ist die korrekte Anwendung der Wikisyntax besonders wichtig, da sie die Struktur und Lesbarkeit der Inhalte unterstützt und die Zusammenarbeit mehrerer Nutzerinnen und Nutzer erleichtert.

Siehe auch:

Wikiscientiae-Nachrichten

  • Das WikiJournal of Science ist eine offen zugängliche Fachzeitschrift in englischer Sprache, die ohne Publikationsgebühren arbeitet und eng mit Wikipedia verknüpft ist. Sie widmet sich wissenschaftlichen Themen in ihrem umfassendsten Sinn und gehört zur übergeordneten WikiJournal-Publikationsgruppe. Ziel der Zeitschrift ist es, Beiträge einem wissenschaftlichen Begutachtungsverfahren zu unterziehen, um verlässliche und zitierfähige Fassungen zu erstellen, deren Inhalte auch Wikipedia und weiteren Projekten der Wikimedia Foundation zugutekommen können.
  • Wie KI den Zugang zu Wissen verändert – und warum Wikipedia unersetzlich bleibt: Immer mehr Menschen nutzen KI-Chatbots und Suchmaschinen, die Antworten direkt anzeigen, statt Wikipedia zu besuchen. Dadurch sind die Seitenaufrufe von Menschen um etwa acht Prozent gesunken. Vor allem jüngere Nutzer informieren sich lieber über Plattformen wie YouTube, TikTok oder Instagram. Gleichzeitig greifen immer mehr Bots und Crawler automatisch auf Wikipedia zu, um Daten für KI-Modelle zu sammeln. Das belastet die Server stark und gefährdet die Stabilität der Plattform. Die Wikimedia Foundation beobachtet diese Zugriffe genau und blockiert bei Bedarf verdächtige Bots. Um die Sichtbarkeit der Wikipedia zu sichern, entwickelt Wikimedia neue Projekte, die vor allem jüngere Menschen ansprechen sollen. Dazu gehören neue Teams und technische Innovationen wie die Wikidata-Vektordatenbank, die auch kleineren Entwicklergruppen hilft. Trotz aller KI-Entwicklungen bleibt Wikipedia selbst die verlässlichste Quelle, weil ihre Inhalte überprüfbar und nachvollziehbar sind. Wer sicher gehen will, sollte also weiterhin direkt dort nach Wissen suchen.

Datei:Abstract Wikipedia and wiki of functions.webm

  • Das Projekt Abstract Wikipedia ist ein langfristiges Vorhaben der Wikimedia-Bewegung. Ziel ist es, mithilfe von Wikifunctions – einer Bibliothek von Funktionen – und Daten aus Wikidata die Erstellung sprachunabhängiger Wikipedia-Artikel zu ermöglichen. Diese Artikel sollen in jeder unterstützten Sprache automatisch generiert und anschließend in allen Wikipedia-Ausgaben genutzt werden können. Dadurch könnten vor allem kleine und mittelgroße Wikipedias ihre Artikelanzahl deutlich erhöhen und Wissen aus unterschiedlichen Kulturen einem weltweiten Publikum zugänglich machen. Da sich der vorläufige Name „Abstract Wikipedia“ als missverständlich erwiesen hat – viele assoziieren ihn mit abstrakter Kunst, Informatik oder wissenschaftlichen Zusammenfassungen –, soll nun ein Namenswettbewerb stattfinden. Ziel des Wettbewerbs ist es, einen klareren und passenderen Namen für das neue Wikimedia-Projekt zu finden, bevor es offiziell startet. Du kannst dich mit deiner Stimme daran beteiligen.
Logo des Museums
  • Die wissenschaftliche Forschung am neuen Großen Ägyptischen Museum beschäftigt sich mit der Erhaltung, Restaurierung und Erforschung altägyptischer Artefakte. Im Zentrum dieser Arbeit steht das Konservierungszentrum (GEM-CC), das moderne Labore und Technologien nutzt, um Materialien und Herstellungstechniken historischer Objekte, etwa Keramiken aus der ptolemäischen und römischen Zeit, zu untersuchen. Neben der praktischen Konservierung fördert das Zentrum internationale Zusammenarbeit, Ausbildung und den Austausch von Fachwissen, um das kulturelle Erbe Ägyptens zu bewahren und neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen.

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