Archäologische Entdeckung der Basilika des Vitruv: An der italienischen Adriaküste, im heutigen Stadtgebiet von Fano, führte ein eigentlich unspektakuläres Bauvorhaben zur archäologischen Entdeckung der Basilika des Vitruv. Bevor auf einem innerstädtischen Gelände ein Parkplatz errichtet werden sollte, wurde der Boden routinemäßig untersucht. Dabei kamen unerwartet Überreste antiker Bausubstanz zum Vorschein. Zwischen modernen Häusern legten Archäologen mehrere massive Sockel frei, die einst Marmorsäulen getragen hatten. Schnell entstand der Verdacht, dass es sich um ein bedeutendes Bauwerk aus der Römerzeit handeln könnte.

Batimodus

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Batimodus war ein Germane, der im späten 4. oder frühen 5. Jahrhundert n. Chr. bis zum 50. Lebensjahr lebte und in Xanten begraben wurde.

Das Batimodus lebte, ist durch einen Grabstein belegt, der ein bedeutendes Zeugnis für das frühe Christentum im Niederrheingebiet. Der Stein trägt eine lateinische Inschrift, die besagt, dass Batimodus 50 Jahre lebte und in Frieden aufgenommen wurde. Außerdem sind drei Christogramme auf dem Stein abgebildet, die das Symbol für Christus darstellen. Der Name Batimodus bedeutet entweder „der eine gute Gesinnung hat“ oder „der das Herz/den Mut eines Batavers hat“.

Der Stein wurde 1953 bei archäologischen Grabungen unter der Stiftskirche St. Viktor in Xanten gefunden und befindet sich heute im Römer-Museum Xanten.

© 2026 Andreas A. F. W. H. Ulrich sen. (Wulfrich) (dt. Germ.)

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